Geboren in Graz.
1934 Eintritt in die illegale KPD. Walter Markov gründete als Dozent an der Bonner Universität eine studentische Widerstandsgruppe, die die Zeitschrift „Sozialistische Republik“ herausgab.
1935 Zerschlagung der Widerstandsgruppe.
Haft bis 1945 im Zuchthaus Siegburg.
1946 Übersiedelung nach Leipzig.
1949 Übernahme des Lehrstuhls für Neuere Geschichte an der Universität in Leipzig.
Künftiger Forschungsschwerpunkt: Revolutionsgeschichte, innerhalb dieses Gebiets Schwerpunkt auf der Französischen Revolution.
1951 Ausschluß aus der SED wegen angeblichen Titoismus.
Mehrere Lehraufträge auch im Ausland.
1974 Emeritierung.
Seit 1994 alle zwei Jahre Vergabe des Walter-Markov-Preises für Geschichtswissenschaften durch die Karl-Lamprecht-Gesellschaft in Leipzig.
Zahlreiche weitere Informationen zu Leben und Werk von Walter Markov im Internet unter: www.walter-markov.de